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Reife Trauben hängen an grünen Weinreben in der Sonne.

Clarendon Hills – australische Einzellagen mit alter Rebenkultur

Clarendon Hills wurde 1990 von Roman Bratasiuk in Südaustralien gegründet. Der

gelernte Biochemiker war kein klassisch ausgebildeter Önologe, brachte sich die

Weinbereitung jedoch selbst bei. Seine Idee war für Australien damals ungewöhnlich:

Statt Trauben aus großen Gebieten zu verschneiden, wollte er den Charakter einzelner

alter Weinberge separat zeigen.


Im Mittelpunkt stehen die Regionen Clarendon und Blewitt Springs im Umfeld von

McLaren Vale. Hier entdeckte Bratasiuk alte, trocken bewirtschaftete Reben, von denen

manche bereits in den 1920er-Jahren gepflanzt wurden. Besonders Syrah – in Australien

meist Shiraz genannt – und Grenache spielen eine bedeutende Rolle.


Der berühmteste Wein des Hauses ist Astralis Syrah. Die Trauben stammen aus einem

alten Weinberg in Blewitt Springs, den Bratasiuk zu Beginn seines Projekts entdeckte.

Der Wein verbindet enorme Konzentration mit erstaunlicher Finesse und entwickelte

sich zum Aushängeschild von Clarendon Hills.


Daneben entstehen zahlreiche weitere Einzellagenweine aus Syrah, Grenache und

Cabernet Sauvignon. Allen gemeinsam ist der Versuch, die unterschiedlichen Böden

und Expositionen möglichst deutlich herauszuarbeiten. Clarendon Hills gehörte damit

zu den frühen australischen Produzenten, die konsequent ein burgundisch inspiriertes

Einzellagenkonzept auf alte süd-australische Reben übertrugen. Das Ergebnis sind

kraftvolle, langlebige und zugleich sehr individuelle Weine.

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