
Bernhard Huber – Deutschlands Spezialist für Spätburgunder
Das Weingut Bernhard Huber in Malterdingen im Breisgau gehört zu den renommierten
Erzeugern für deutschen Spätburgunder. Die Region besitzt eine lange
Burgundertradition: Bereits im Mittelalter wurde hier Wein angebaut, und die
kalkreichen Böden rund um Malterdingen bieten besonders günstige Voraussetzungen
für Pinot Noir. Das Weingut selbst begann Ende der 1980er-Jahre mit der konsequenten
Selbstvermarktung seiner Weine und entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu
einem der bekanntesten Betriebe Badens.
Heute wird das Weingut von Barbara und Julian Huber geführt und bewirtschaftet mehr
als 35 Hektar. Rund 70 Prozent der Fläche sind mit Spätburgunder bepflanzt, daneben
spielen Chardonnay sowie Weiß- und Grauburgunder eine wichtige Rolle. Die Böden
bestehen überwiegend aus verwittertem Muschelkalk, der den Weinen Struktur, Frische
und eine markante mineralische Note verleiht.
Zu den bedeutenden Lagen gehören Malterdinger Bienenberg, Wildenstein, Bombacher
Sommerhalde, Hecklinger Schlossberg und Köndringer Alte Burg. Seit 1995 ist das
Weingut Mitglied im Verband Deutscher Prädikatsweingüter, dem VDP.
Die Spätburgunder des Hauses verbinden feine rote Frucht, Würze und elegante
Tanninstruktur mit einer kühlen, präzisen Stilistik. Bernhard Huber zeigt damit
eindrucksvoll, welches Niveau Pinot Noir auf den kalkreichen Böden des Breisgaus
erreichen kann.
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