
Bouchard Père & Fils – fast drei Jahrhunderte Burgund
Bouchard Père & Fils gehört zu den historischen Namen Burgunds. Die Geschichte
begann 1731, als Michel Bouchard sich in Beaune niederließ und neben seinem
ursprünglichen Handel zunehmend mit Wein arbeitete. 1775 erwarb die Familie ihre
ersten eigenen Weinberge im Pommard Premier Cru Les Combes. Damit begann der
Aufbau einer Domaine, die sich über Generationen zu einem bedeutenden Besitz an der
Côte d’Or entwickelte.
Ein Wahrzeichen des Hauses ist das Château de Beaune. Die historische Festung mit
ihren mächtigen Mauern und tiefen Kellern bietet ideale Bedingungen für die Reifung
großer Burgunder. In den Gewölben lagern zahlreiche Flaschen alter Jahrgänge und
damit ein außergewöhnliches vinophiles Archiv.
Der Weinbergsbesitz umfasst Parzellen in zahlreichen berühmten Appellationen der
Côte de Nuits und Côte de Beaune. Chardonnay und Pinot Noir stehen im Mittelpunkt.
Zu den bekanntesten Weinen gehören Corton-Charlemagne, Chevalier-Montrachet,
Beaune Grèves Vigne de l’Enfant Jésus und verschiedene Corton-Grand-Crus.
Der Stil von Bouchard Père & Fils verbindet klassische burgundische Eleganz mit
Präzision und klarer Herkunft. Je nach Lage reicht das Spektrum von feinen,
mineralischen Weißweinen bis zu strukturierten, langlebigen Pinot Noirs. Die große
Besonderheit des Hauses liegt in seiner Vielfalt: Nur wenige Produzenten können die
unterschiedlichen Terroirs Burgunds aus einer derart breiten historischen Perspektive
interpretieren.
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