
Champagne Henriot – über 200 Jahre Champagnertradition
Das Champagnerhaus Henriot gehört zu den traditionsreichen Namen der Champagne. Seine Geschichte beginnt 1808, als Apolline Henriot in Reims ihre eigene Maison de Champagne gründete. Ihre Familie war bereits seit dem 17. Jahrhundert in der Region verwurzelt und besaß Weinberge in renommierten Lagen der Montagne de Reims. Apollines Ziel war es, Champagner zu kreieren, die den Charakter und die Vielfalt ihrer Herkunft widerspiegeln – eine Philosophie, die das Haus bis heute prägt.
Eine wichtige Erweiterung erfolgte 1880: Durch die Verbindung von Paul Henriot und Marie Marguet kamen bedeutende Chardonnay-Lagen der Côte des Blancs zum Besitz. Damit trafen die kraftvollen Pinot-Noir-Terroirs der Montagne de Reims auf die Eleganz und Frische des Chardonnay – eine Verbindung, die für den Stil von Henriot charakteristisch wurde.
Im Mittelpunkt steht bis heute die Kunst der Assemblage. Unterschiedliche Crus, Jahrgänge und Reserveweine werden so kombiniert, dass komplexe, präzise und zugleich elegante Champagner entstehen. Zu den bekannten Cuvées zählen Brut Souverain, Blanc Souverain und Henriot Rosé, ergänzt durch Jahrgangschampagner und außergewöhnliche Raritäten. Kellermeisterin Alice Tétienne führt diese Stilistik heute fort.
Auch Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Mit dem Projekt „Alliance Terroirs“ untersucht Henriot seine unterschiedlichen Terroirs und entwickelt die Bewirtschaftung der Weinberge weiter – mit besonderem Augenmerk auf Biodiversität, Umwelt und den langfristigen Erhalt der Champagne.
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