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Weinberg mit goldgelben Reben unter bewölktem Himmel, malerische Hügellandschaft.

Clos de Tart – ein einzigartiges Grand Cru Monopole im Burgund

Clos de Tart zählt zu den geschichtsträchtigsten und außergewöhnlichsten Weingütern des Burgunds. Das in Morey-Saint-Denis an der Côte de Nuits gelegene Gut blickt auf eine nahezu 900-jährige Geschichte zurück. Seine Ursprünge reichen bis ins Jahr 1141, als Zisterzienserinnen der Abtei von Tart den Weinberg erwarben. Bemerkenswert ist, dass die Rebfläche über all diese Jahrhunderte niemals aufgeteilt wurde – eine echte Seltenheit im stark parzellierten Burgund.


Der vollständig von einer historischen Steinmauer umgebene Clos umfasst 7,53 Hektar und ist damit der größte Grand Cru Monopole des Burgunds. Die Weinberge sind ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Unterschiedliche Kalk- und Lehmböden, alte Reben und zwölf separat bewirtschaftete Teilparzellen prägen den Charakter dieses außergewöhnlichen Terroirs. Seit 2019 ist der Weinberg zudem biodynamisch zertifiziert.


Im Keller setzt Clos de Tart auf eine äußerst präzise Vinifikation. Die Trauben der einzelnen Parzellen werden separat gelesen und sorgfältig selektiert. Die Gärung erfolgt mit natürlichen Hefen, anschließend reifen die Weine rund 18 Monate im Fass. Das Ergebnis sind Pinot Noirs von großer Tiefe, Finesse und Komplexität, die das Terroir von Morey-Saint-Denis eindrucksvoll widerspiegeln.


Seit 2018 gehört Clos de Tart über Artémis Domaines der Familie Pinault, zu deren Besitz auch Château Latour in Bordeaux zählt. Damit verbindet das Weingut heute jahrhundertealte burgundische Tradition mit einem kompromisslosen Streben nach Präzision und Qualität.

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