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Grüne Weinreben in ordentlichen Reihen auf bewirtschaftetem Feld mit Wald im Hintergrund.

Lapostolle – französische Erfahrung trifft chilenisches Terroir

Lapostolle gehört zu den bedeutenden Namen des modernen chilenischen Weinbaus.

Gegründet wurde das Weingut 1994 von Alexandra Marnier Lapostolle und ihrem

Ehemann Cyril de Bournet. Die Familie verfügte bereits über eine lange französische

Tradition in der Herstellung hochwertiger Weine und Spirituosen: Ihre Geschichte reicht

bis 1827 zurück und ist unter anderem eng mit Grand Marnier verbunden. In Chile wollte

die Familie französisches Know-how mit den außergewöhnlichen Bedingungen des

Landes verbinden.


Besonders fasziniert waren Alexandra und Cyril vom Apalta Valley im Colchagua-Tal.

Dort fanden sie sehr alte Reben, ein trockenes Klima und Weinberge, die durch

umliegende Bergzüge geschützt werden. Einige Parzellen wurden bereits zwischen 1915

und 1920 bepflanzt. Eine Schlüsselrolle spielt Carmenère, jene Rebsorte, die lange Zeit

als Merlot angesehen wurde und heute zu den charakteristischen Trauben Chiles zählt.


Das Prestigeprojekt des Hauses ist Clos Apalta. Für diesen Wein wurde eine

spektakuläre, mehrstöckige Kellerei in den Hang gebaut, in der große Teile des

Produktionsprozesses nach dem Prinzip der Schwerkraft erfolgen können. Carmenère

wird dabei mit weiteren klassischen Bordeaux-Rebsorten kombiniert.


Lapostolle steht für einen Stil, der reife südamerikanische Frucht mit französischer

Eleganz verbindet. Dunkle Beeren, Gewürze und seidige Tannine treffen auf Frische und

Struktur. Das Weingut zeigt eindrucksvoll, welche Eigenständigkeit chilenische

Spitzenweine entwickeln können.

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